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Freitag, 04. November 2016

Nach nur neun Monaten Implementierung: Start der Wartungs- und Instandhaltungslösung TBM bei den Stadtwerken Wismar GmbH

Im Januar 2016 beauftragten die Stadtwerke Wismar die Einführung und Implementierung der Wartungs- und Instandhaltungslösung TBM Technischer Betriebsmanager. Bis dato organisierte der Versorger das Wartungsmanagement in den Sparten Gas, Fernwärme und Wasser über Excellisten. Vor dem Hintergrund der gesetzlich notwendigen Meldungen an die Bundesnetzagentur, den DVGW und den FNN ein aufwendiges Verfahren, das man in Wismar weiter automatisieren und effizienter gestalten wollte.

 

Noch im Januar startete die Implementierungsphase in den beteiligten Sparten mit der Installation der TBM-Fachschalen Gas, Wasser und Fernwärme und der Übernahme ausgewählter Stammdaten aus GIS AutoCAD Map. Parallel dazu wurde die Datenstruktur im TBM für die regelmäßige Synchronisation und den Datenabgleich mit dem GIS-System aufgebaut. Maßnahmen, die bisher in Excellisten dokumentiert und gepflegt wurden, werden derzeit durch die Mitarbeiter der Stadtwerke Wismar im TBM als Aufgaben mit allen notwendigen Aktivitäten und Terminierungen angelegt. Wichtig war auch die Integration der neuen Anwendung in die bestehende Systemlandschaft, um den Datenaustausch mit den beteiligten Lösungen im Haus sicherzustellen und Doppelerfassungen zu vermeiden. So bezieht TBM beispielsweise die Auftragsdaten aus der ERP-Lösung von Schleupen und unterstützt die projektbezogene Zuordnung von Zeiten und Kosten. Auch eine mobile Anwendung kommt zum Einsatz: smarter|mobile stellt den Monteuren im Vor-Ort-Termin einerseits alle notwendigen Aufgaben über das mobile Endgerät zur Verfügung und ermöglicht andererseits die direkte auftragsbezogene Kontierung der Zeiten. Das schafft durchgängige Prozesse und spart Zeit.

 

Umfassende Schulungen erklärten den Mitarbeitern den Umgang mit TBM und die Anwendung der Produkte für die Einhaltung der neuen Prozesse und Vorgehensweisen. Derzeit läuft die Produktivsetzung mit der schrittweisen Ablösung der alten Verfahren.

 

Im Januar 2017 beginnt die Phase 2: Das Roll-out im Unternehmen. Der weitere Ausbau ist bereits in Planung, so wird über die Einführung des TBM|Störungsmanagements nachgedacht sowie die direkte Kopplung von GIS und TBM für den reibungslosen Wechsel bzw. Sprung von einer Anwendung in die andere geplant.

 

Die Umstellung auf den Technischen Betriebsmanager bringt mehrere Vorteile mit sich: Das Management der Wartungs- und Instandhaltungsmaßnahmen über eine integrierte Anwendung bedeutet Transparenz über alle Prozesse hinweg - jederzeit gibt TBM Aufschluss über den Bearbeitungsstand und liefert per Knopfdruck Analysen und Auswertungen zum Instandhaltungsmanagement.