Modulpaket Komfort

Das Komfortpaket erweitert die Funktionalitäten des Smallworld GIS. Zum einen wird dem Anwender dadurch die tägliche Arbeit mit dem Programm erleichtert. Zum anderen bewirkt die Erweiterung die Nutzung zusätzlicher für den Bearbeiter wichtiger Informationen, wie z.B. die Darstellung des Benutzernamens in einem Plottemplate und die Anzeige der aktuellen Alternative in der Kopfzeile des Hauptkarte.

Im Einzelnen zählen folgende Module zu den Komponenten des Komfortpaketes:

  • GIS|Baumansicht für gespeicherte Objektabfragen
  • GIS|Benutzerschnittstelle
  • GIS|Desktopmanager
  • GIS|Dialog-Manager
  • GIS|Differenzierte Sichtbarkeiten
  • GIS|Druckdialog
  • GIS|Geometrielöschen per Objektabfrage
  • GIS|Hilfslinienpunkt-Export
  • GIS|Layout-Elemente
  • GIS|Layout-Verbesserungen
  • GIS|Netzwerkverfolgung-Erweiterungen
  • GIS|Plot-Ausgabe
  • GIS|Snapshot
  • GIS|Sortierte Katalogeinträge mit Filterfunktion
  • GIS|Wertebereiche und Styles

GIS|Baumansicht für gespeicherte Objektabfragen

Die Baumansicht für abgespeicherte Objektabfragen bietet eine strukturierte Anordnung und die Möglichkeit, gespeicherte Abfragen schneller und einfacher zu finden. Werden im Standard die Objektabfragen beim Abspeichern einfach der Reihenfolge nach in eine Liste geschrieben, bietet das Modul GIS|Baumansicht die Möglichkeit, die Abfragen in einer dem Windows Explorer nachempfundenen Baumstruktur zu entsprechenden Themenbereichen abzulegen. Das bietet eine hohe Übersichtlichkeit.

GIS|Benutzerschnittstelle

Das Modul GIS|Benutzerschnittstelle vereinfacht die Orientierung im System und stellt Automatismen zur Verfügung, die die tägliche Arbeit mit dem GIS wesentlich erleichtern. Hierzu zählen folgende Optionen:

  • Anmeldepanel - Für die Anmeldung wird eine Auswahlliste der autorisierten GIS-Benutzer zur Verfügung gestellt.
  • Alternativenkonfiguration - Nach der Anmeldung wird, entsprechend dem ausgewählten Benutzernamen, in eine bereits vorhandene Alternative verzweigt. Ist diese nicht vorhanden, wird sowohl in der GIS- als auch in der ACE-Datenbank eine Alternative als 1:1-Kopie der Hauptalternative angelegt.
  • Rekursives Senden - Ein rekursives Senden von Änderungen in die Benutzeralternativen ist möglich. So können wichtige Anpassungen in der Hauptalternative der GIS-, ACE- und Style-Datenbank durchgeführt und allen untergeordneten Alternativen zur Verfügung gestellt werden.
  • Hinweis auf Schreibrechtinhaber - Beim Wechsel in eine Alternative, die bereits mit Schreibrecht belegt ist, wird über eine Meldung der Schreibrechtbesitzer und dessen Rechner ausgewiesen.
  • Konfigurierbarer Titel der Hauptalternative - Über das Objektmenü kann gesteuert werden, ob eine Kopfzeile im Rahmen des GIS-Fensters angezeigt werden und welche Einträge diese ausweisen soll.
  • Freies Öffnen von Editoren - Standardmäßig können Editoren in der GIS-Version 4.0 nicht losgelöst von der Applikation geöffnet und auch nicht minimiert werden. Dieses Manko beseitigt die Funktion 'Freies Öffnent von Editoren'.
  • Option zum Speichern von Listenlayouts
  • Konfiguration von zu exportierenden Einheiten - Der Benutzer kann steuern, wie Felder, in denen Einheiten hinterlegt sind, exportiert werden sollen.
  • Projektinformationsfenster - Mitteilung durch den Administrator von neuen und aktuellen Informationen an alle GIS-Mitarbeiter mittels Projektinformationsfenster.
  • Icons zum Bildabbruch - Mit dem Modul GIS|Benutzerschnittstelle wird die Darstellung des Icons 'Bildaufbau' in Abhängigkeit zum tatsächlichen Bildaufbau gesetzt.
  • Textmarkenfilter - Filterfunktion zur Einschränkung der Anzeige bei vielen gespeicherten Ansichten.
  • Objektklasseneinstellung wiederherstellen - Werden abgespeicherte Objektklasseneinstellungen über einen Doppelklick aufgerufen, schließt sich das Fenster für die Wiederherstellung der Objektklasseneinstellungen automatisch.
  • Verschieben des Icons zum Löschen von Datensätzen - Der Button steht am Ende der Iconleiste, und nicht standardmäßig neben den Knöpfen [Aktualisieren] und [Säubern]. Flüchtigkeitsfehler durch einen Fehlklick werden vermieden.
  • Grafikselektion - Bei Mehrfachselektion von Geometrien bietet das Modul die Möglichkeit, das gewünschte Objekt, aus der Liste auszuwählen und über die Schaltfläche [Bearbeiten] zu öffnen.
  • Tastenbelegung - Diverse, aus den GIS-Anwendungen vor Version 4.0, bekannte Tastenbelegungen stehen wieder zur Verfügung.

GIS|Desktop-Manager

Das Modul erlaubt die Speicherung unterschiedlicher Arbeitsoberflächen. Dabei kann vom Benutzer ein Name frei vergeben werden. Die Möglichkeit unterschiedliche Bezeichnungen zu verwenden, erlaubt das Abspeichern mehrerer Zusammenstellungen von Menüs und Dialogen, so dass spartenspezifisch ausgewählte Kombinationen auch in späteren GIS-Sitzungen sehr schnell wieder aktivierbar sind.

GIS|Dialog-Manager

Mit dem Werkzeug lassen sich während einer GIS-Sitzung gezielt einzelne Editoren schließen, neu starten oder maximieren (aktivieren). Die aufgebaute Programmoberfläche bleibt erhalten, es kann sofort weitergearbeitet werden.

GIS|Differenzierte Sichtbarkeiten

Jedem Grafikfenster können eigene Objektsichtbarkeiten zugewiesen werden.
Das ermöglicht die gleichzeitige Darstellung unterschiedlicher Sparten (z. B. Gas Nieder- und Mitteldruck). Es ist leicht ersichtlich, welche Objekte aus anderen Sparten die Erfassung möglicherweise beeinträchtigen könnten.

GIS|Druckdialog

Zusammenstellung der gewohnten Plotfunktionen in einem Bearbeitungsdialog mit hilfreichen und arbeitserleichternden Zusatzfunktionen. Speziell die Möglichkeit des Seriendrucks kann über den ESN Druckdialog schnell und einfach durchgeführt werden.

GIS|Geometrie löschen per Objektabfrage

Der Anwender kann durch Formulierung einer Objektabfrage gezielt vorgeben zu welchen Objekten Geometrien gelöscht werden sollen. Der Datensatz selbst wird nicht entfernt.

GIS|Hilfslinienpunkt-Export

Modul, das den Export von Koordinaten gesetzter Hilfslinienpunkte ermöglicht. Die in der Hilfslinienpunktetabelle aufgelisteten Koordinaten lassen sich wahlweise direkt in eine MS-Excel-Tabelle oder eine CSV-Datei exportieren.

GIS|Layout-Elemente

Sofern Texteigenschaften für die ausgewählte Plotvorlage definiert sind, können freie Texte für diese Einträge eingeben werden, die dann im Ausdruck erscheinen. Ist ein entsprechendes Layout erstellt worden, kann ein mehrzeiliger Text von allen im Objekteditor sichtbaren Attributen angezeigt werden. Bei der Gestaltung einer komfortablen und leistungsfähigen Druckvorlage bietet das Modul nützliche Zusatzfunktionen. Sie sind im Standardeditor zum Layout-Designer eingebunden und beziehen sich insbesondere auf Informationen für das Schriftfeld.

GIS|Layout-Verbesserungen

Die Verbesserungen verschaffen einen schnellen Überblick über die in einer Vorlage verwendeten Layout-Elemente und vereinfachen das Arbeiten mit dem Layoutdesigner. Das optimiert die Arbeitsschritte für das Erstellen von Layout.

GIS|Netzwerkverfolgung-Erweiterungen

Einfacheres Durchführen von Netzwerkanalysen mit automatischer Themeneintragung im Editor. Nach dem Öffnen des Dialoges 'Netzwerke analysieren' wird das zugehörige Thema automatisch eingetragen, sobald der Anwender ein entsprechendes Objekt auswählt oder einen Netzwerk-Knotenpunkt (der dann z.B. der Startpunkt der Netzwerkverfolgung sein kann) auf eine Geometrie setzt.

GIS|Plot-Ausgabe

Einfach zu bedienender Bearbeitungsdialog für das Ausplotten von Datensätzen, die im Explorer gelistet werden. Alle wichtigen Einstellungen wie Vorlage, Drucker, Sichtbarkeit, Maßstab etc.können in dem Dialgofenster vorgegeben und der Ausdruck gestartet werden.

GIS|Snapshot

Das Modul bietet ein Menü, mit dem der Anwender den Inhalte einer Karte als Datei speichern oder in die Zwischenablage kopieren kann.

GIS|Sortierte Katalogeinträge mit Filterfunktion

Das Modul sorgt für eine automatische Sortierung der Einträge. Im Auswahleditor steht ein Eingabefeld mit Filterfunktionalitäten zur Verfügung.

Wertebereiche und Styles

Wird der Katalog um einem neuen Typ erweitert, erzeugt das Modul für das betreffende Objekt automatisch eine zusätzliche Zeile im Stylesystem. Der Benutzer kann nun ein entsprechendes Symbol ergänzen.